10 Fragen an LittleGraphic

Little Graphic Logo Hochzeitsfotografin

Heute darf ich sie euch endlich vorstellen - meine liebe Linda!

Zuerst einmal muss ich danke sagen, meine Liebe! Danke für deine jahrelange Freundschaft, danke für dein Verständnis, danke für deine niemals endende Geduld und diesen wunderbaren Austausch über unser Business. Du bist nicht nur eine tolle Freundin sondern auch eine energiegeladene Geschäftsfrau.

Linda ist meine Grafikdesignerin des Vertrauens. Mit ihrem Unternehmen LittleGraphic startet sie aktuell voll durch, denn Linda geht 2020 voll in die Selbstständigkeit. Sie hat mir mein Logo gestaltet - ich weiß ihr findet es genauso toll wie ich. Und auch für Websitegestaltung und Druck ist sie die perfekte und kompetente Ansprechpartnerin. Macht euch gerne selbst ein Bild.

Um sie euch ein wenig besser vorzustellen, habe ich sie interviewt und sie hat für euch 10 Fragen beantwortet. Natürlich sind bei unserem Treffen auch wunderbare Bilder entstanden, die Linda euch auch auf ihrer Seite zeigt.

I. Wie kamst du zum Grafikdesign? Ich wusste schon relativ früh, ungefähr mit 15, 16 Jahren, dass ich gerne einen kreativen Beruf erlernen möchte. Habe viel fotografiert, Bilder bearbeitet, Aquarell gemalt usw. Als dann der Wechsel von der Realschule zur Oberstufe anstand habe ich mich für ein berufliches Gymnasium entschieden, da ich hier als Leistungsfach „Gestaltungs- und Medientechnik“ wählen konnte. Dadurch konnte ich in den Beruf des Mediengestalters reinschnuppern und bin seit dem Feuer und Flamme für den Beruf. Nach dem Abitur war also klar: Ich mache eine Ausbildung zur Grafikerin!

II. Was machst du hauptberuflich? Grafikdesign 😁

III. Welche war die beste Entscheidung in Deiner beruflichen Laufbahn? Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich ungewollt relativ viele gute Entscheidungen getroffen habe, die sich zum Zeitpunkt aber meist nicht direkt so gut angefühlt haben. Aber die beste Entscheidung und eigentlich auch der ausschlaggebende Punkt und mein Antrieb für die Selbstständigkeit, war und ist, dass ich meine Ausbildung nicht abgebrochen habe. Klingt vielleicht komisch, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich Feuer und Flamme für den Beruf war und mittlerweile natürlich auch wieder bin.

Aber diese 3 Jahre waren verdammt hart für mich. Keine Wertschätzung, ganz im Gegenteil. Trotz sehr guter Noten in der Berufsschule kein Respekt, sondern eher die Frage „Wie kann es sein, dass DU so gute Noten schreibst?“. Tägliche Überstunden und teilweise Zusatzschichten am Wochenende waren das geringste Problem. Mit Bauchschmerzen zur Arbeit und komplettes Unverständnis dafür, wie man ein so schlechtes Arbeitsklima schaffen kann. Häufig war ich kurz davor alles hinzuschmeißen, bis sich dann irgendwann meine ganzen negativen Gefühle in puren Ehrgeiz verwandelt haben. Habe mir immer vor Augen gehalten „Ich lerne hier viel und das ist das Einzige was zählt“. Dass ich so viel gelernt habe lag nicht zuletzt an dem ständigen Mitarbeiterwechsel. Alle Demütigungen habe ich seitdem an mir abprallen lassen mit einem klaren Ziel vor Augen irgendwann mein eigenes Ding zu machen. Und an dem Ziel bin ich jetzt, nach einem zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossenen Studium, angelangt 😊

IV. Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich gewünscht? „Gewünscht“ ist womöglich das falsche Wort, weil meine Eltern mich in all meinen Vorhaben zu 100% unterstützen. Gemutmaßt passt vielleicht besser. Meine Mutter dachte ich werde mal Kindergärtnerin, weil ich einen guten Draht zu Kindern habe und viel Geduld aufbringen kann. Mein Vater war davon überzeugt, dass ich mal Nachrichtensprecherin werden. WARUM AUCH IMMER?! 😄 Ich spreche äußerst ungern vor Menschen und stehe auch nicht gerne im Mittelpunkt. Während meines Studiums habe ich einiges über Journalismus und Videojournalismus gelernt habe aber meinen Schwerpunkt auf Schnitt gelegt, weil sich das gut mit Grafikdesign verbinden lässt. Also knapp daneben.

V. Welches war dein bisher größtes Projekt? Das kann ich so pauschal nicht sagen, weil ich meist mit mittelständigen Unternehmen oder Startups zusammenarbeite, die mit mir ihr Corporate Design aufbauen. Der Umfang ist dementsprechend ungefähr gleich. Bisher zumindest. Beim Lettering lässt es sich etwas genauer sagen. Hier ist die Auftragsdichte gerade in der Weihnachtszeit besonders hoch und ich belettere beispielsweise einige Tassen. Eine Firma wollte ein digitales Lettering und hat, nachdem das Lettering stand, ca. 70 Tassen damit bedrucken lassen (für Kunden und Mitarbeiter)

VI. Was macht dir an Deinem Job am meisten Spaß? Ich liebe es immer wieder neue Menschen, Unternehmen, Ideen kennenzulernen. Es ist unglaublich interessant, das Business anderer Menschen kennenzulernen. Der Job ist so unfassbar abwechslungsreich. Das beste Gefühl ist, wenn mir höchst motiviert nach der Erstbesprechung mit einem Kunden schon tausende Ideen durch den Kopf gehen, die ich am liebsten alle direkt umsetzen würde. Ich lasse mich unfassbar gerne vom neuesten Trend inspirieren und es reizt mich immer auf dem neuesten Stand zu sein, was Design angeht.

VII. Woher nimmst du Deine Inspiration? Ich lasse mich von vielen Dingen inspirieren. Selbstverständlich auch von Kollegen oder Plattformen wie Pinterest oder Behance. Aber dann ist es natürlich unglaublich wichtig aus dieser Inspiration einen eigenen Stil zu kreieren, sodass im Endeffekt was ganz Eignes dabei rauskommt. Aber auch im ganz normalen Alltag in der Stadt oder in der Natur lässt sich ganz viel Inspiration sammeln, gerade was Farbkombinationen angeht. Man muss nur die Augen aufhalten 😉

VIII. Zu welcher Jahreszeit arbeitest Du am liebsten? Winter- bzw. Weihnachtszeit! Gibt nichts Schöneres für mich, als alle kleinen Lichter anzumachen, und es sich mit einem guten Tee oder Kaffee und Weihnachtsmusik vor dem PC gemütlich zu machen und dabei kreativ zu sein.

IX. Welches ist Dein Lieblingsdesign? Ich glaube ich habe kein richtiges Lieblingsdesign, weil ich alle Projekte liebe, wenn sie fertig sind und der Kunde zufrieden ist.

X. Was machst Du wenn Du nicht gerade letterst oder designst? Ich bin noch als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni Mainz angestellt. Im Speziellen bin ich da „Veröffentlichungs-Hiwi“ bei Campus TV, was während meiner Studienzeit ein Modul meines Beifachs war. Dabei werden Beiträge von Studierende für Studierende produziert (sprich gefilmt und geschnitten) und jeden Freitag im Offenen Kanal, auf YouTube und Social Media ausgestrahlt. Ich bin dafür verantwortlich, dass alle Deadlines eingehalten werden. Und ansonsten verbringe ich viel Zeit mit meinen Freunden bin aber auch gerne alleine. Hin und wieder mache ich auch Sport, man kennts 😄

Wenn ihr noch mehr Fragen habt, oder gerne selbst ein Logo oder Printmedien von Linda erstellt haben möchtet, meldet euch gerne bei ihr! Sie ist ebenfalls über Instagram oder ihre Website erreichbar.

Danke für euer Interesse!

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Ich freue mich auf eure Anfrage!